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Schutz für die Augen
die richtigen Sonnenbrillengläser

Gehörst du zu den Zugvögeln, die am liebsten dem Sommer hinterherreisen? Vergiss auf dem Weg Richtung Süden nicht die Sonnenbrillengläser!

Egal, ob es für dich in den Winterferien ins südliche Gefilde mit Freude auf Strand, Wärme und Sonnenschein geht oder wenn du im Winter Spaß und Erholung lieber im Pulverschnee (hoffentlich) gleißend besonnter Skihänge suchst. Eins darf im Gepäck nicht fehlen: eine gute Sonnenbrille.

Sonnenbrillen sind populäre modische Accessoires – wir lieben das Versteckspiel hinter den getönten Gläsern und den coolen Look unserer Lieblingssonnenbrillen. Auch die Sorge um die zarte Haut der Augenpartie, die sich – Krähenfußgefahr! – beim Zusammenkneifen der Augen im hellen Licht in Falten legt und auch gegenüber UV-Strahlen besonders empfindlich ist, lässt uns zum Sonnenschutz greifen. Aber bei einer Sonnenbrille geht es natürlich nicht zuletzt um den Blend- und UV-Schutz für die Augen. Und der ist im südlichen Sommer ebenso wichtig wie auf der sonnigen Piste.

Blendschutz und UV-Schutz sind nicht dasselbe!

Blendschutz und Schutz vor UV-Strahlen sind dabei zwei ganz unterschiedliche Eigenschaften von Brillengläsern. Welchen Blendschutz eine Sonnenbrille gewährt, erkennt man mit bloßem Auge: Je dunkler die Tönung der Gläser, desto mehr sichtbares Licht filtern sie heraus. So wird die Welt gleichsam etwas abgedunkelt. Das erlaubt den Augen, auch bei sehr hellem Licht entspannt zu schauen und Kontraste wahrzunehmen.

Mit dem Schutz vor UV-Strahlen hat die Tönung der Sonnenbrillengläser dagegen überhaupt nichts zu tun. UV-Strahlen sind für unsere Augen nicht sichtbar, entsprechend bleibt auch der Filtereffekt, den Glas oder Kunststoff auf diese besonders energiereichen Sonnenstrahlen haben, unsichtbar.

Warum minderwertige Sonnenbrillengläser gefährlich sind

Vollkommen durchsichtige Gläser können perfekte UV-Blocker sein – und sehr stark getönte Gläser können UV-Srahlen fast ungehindert passieren lassen. Das ist der Grund, warum man Sonnenbrillengläser nur beim Fachmann kaufen sollte: Getönte Gläser ohne ausreichenden UV-Schutz sind ausgesprochen gefährlich für die Augen. Durch die abdunkelnde Wirkung der Gläser ist der körpereigene Schutz durch Kneifen, Zwinkern und Verengung der Pupille außer Kraft gesetzt, und UV-Strahlen gelangen ungehindert ins Auge.

Hier kann die Strahlung viel Schaden anrichten: Die Wirkungen reichen vom schmerzhaften Sonnenbrand der Hornhaut (auch als Schneeblindheit bekannt) über Schädigung der Augenlinse, die der Linsentrübung (Grauer Star) Vorschub leistet, bis hin zur Zerstörung der Netzhaut, beispielsweise durch Makuladegeneration.

Optimaler UV-Schutz durch hochwertige Sonnenbrillengläser

Überall dort, wo es besonders viel UV-Strahlung gibt, ist UV-Schutz auch für die Augen extrem wichtig. Das gilt nicht nur am Wasser und im Schnee – hier trifft durch Reflexion des Sonnenlichts von den hellen Oberflächen besonders viel UV auf die Augen, sondern auch in Höhenlagen, wo der Anteil der UV-Strahlen von Natur aus höher ist.

Das CE-Zeichen und die Aufschrift EN 1836:1997 garantieren prinzipiell, dass eine Sonnenbrille den europäischen Sicherheitsrichtlinien genügt. Diese fordern allerdings lediglich UV-Filterung bis 380 nm. Gute Sonnenbrillengläser sollten aber UV-Licht mit Wellenlängen unter 400 nm komplett blockieren. Nur mit einem ausreichenden UV-Schutz (UV400) hast du die Sicherheit, dass deine Augen wirklich geschützt sind. Und für alle Menschen mit Sehschwäche gilt: am Besten in die Lieblingssonnenbrille passende Korrektionsgläser (optische Einstärken- oder Gleitsichtgläser) mit Tönung und UV-Schutz einsetzen lassen.

Was genau sind eigentlich Gleitsichtgläser?
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Immer wieder ist in der Augenoptik die Rede von Gleitsichtgläsern, aber was versteht man eigentlich darunter und für wen sind sie interessant?

Für die meisten Brillenträger genügt am Anfang ein normales Einstärkenglas, mit dem häufig eine Kurzsichtigkeit ausgeglichen wird. Im Alter jedoch verliert das Auge zunehmend seine Nahanpassungsfähigkeit, was das Erkennen der nahen Dinge, wie zum Beispiel eines Buches, erschwert. Diese so genannte “Altersweitsichtigkeit” ist ein gewöhnlicher Alterungsprozess und betrifft somit viele Menschen. Benötigt wird also eine Brille für die Kurzsichtigkeit und eine für die Weitsichtigkeit. Das häufige Wechseln verschiedener Brillen nervt aber schon nach kurzer Zeit. Dafür ist eine Gleitsichtbrille die perfekte Lösung.

Standard Gleitsicht - gleichmäßiger Sehbereich
Komfort Gleitsicht - Breiter Sehbereich
Premium Gleitsicht - Extra breiter Sehbereich

Aufbau des Gleitsichtglases

In einem Glas sind drei Schichten enthalten, die miteinander verschmelzen. Sie wirken jeweils gegen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und für Zwischenentfernungen. Dadurch, dass kein klarer Schnitt zwischen den einzelnen Elementen vorhanden ist, entsteht kein Bruch im Blickfeld und die Gleitsichtbrille ist für Außenstehende nicht erkennbar (im Gegensatz zu Bifokalgläsern). Es kann einige Tage oder Wochen dauern, bis sich das Auge an die neuen Brillengläser angepasst hat. Normalerweise gewöhnt es sich jedoch schnell an die neuen Umstände und die Gleitsichtgläser stellen für den Träger keine Probleme dar. Je früher auf eine Gleitsichtbrille gewechselt wird, desto leichter und schneller gestaltet sich die Umstellungsphase.

Verschiedene Modelle

Eine andere Bezeichnung für die Gleitsichtbrille ist “Varilux Brille” , wie sie ihr Erfinder Bernard Maitenaz im Jahre 1959 bezeichnete. Seitdem hat sich die Qualität stark verbessert. Zu unterscheiden ist in der Regel zwischen drei verschiedene Modellen, oder auch “Desings” in der Anfertigungen. Das Standard-Design stellt die kostengünstigste Variante dar, birgt jedoch Nachteile wie ein eingeschränktes Sichtfeld und eine erhöhte Eingewöhnungsphase. Komfort-Modelle garantieren ein großflächiges Blickfeld durch moderne Universalgleitsichtgläser. Im Gegensatz dazu sind Premium-Modelle Maßanfertigungen, die auf die individuellen Augenwerte des Kunden exakt berechnet werden. Dadurch ist in jeder Situation der größtmögliche Sehkomfort gewährleistet.

Gleitsichtgläser bei EYEGLASS24

Selbstverständlich bietet auch EYEGLASS24 Gleitsichtgläser an. Oft sind Gleitsichtgläser aufgrund ihres hohen Preises im Gespräch. Dieser hat aber einen einfachen Grund: da das Gleitischtglas immer individuell für den Kunden angefertigt werden muss, ist das Verfahren aufwendiger und komplexer als bei Einstärkengläsern, die im Normalfall auf Lager vorhanden sind. Die Vorteile sind es aber in jedem Fall wert, über eine Investition nachzudenken. Wie gewohnt ist EYEGLASS24 auch hier deutlich günstiger als ein stationärer Optiker. Ein Paar Gleisichtgläser ist ab 149,90€ zu haben (inkl. der Einarbeitung und Versand der fertigen Brille an den Kunden). Aber das ist noch nicht alles: die Verdedelungen Superentspiegelung, Härtung und Clean-Coat sind ohne zusätzliche Kosten für den Kunden im Preis mit inbegriffen.

Dicke Brillengläser und anderer Ärger
Starke Kurzsichtigkeit

Wer stark kurzsichtig ist, hat’s nicht ganz einfach. Eine anwachsende Fehlsichtigkeit kann sogar die Netzhat schädigen.

Blind nach der Brille tasten, wenn man nachts aufwacht. Dicke Brillengläser, die wegen der hohen Dioptrienzahl verkleinernd wirken. Kontaktlinsen, die die Augen reizen. Einschränkungen beim Sport. – Alles nichts, worauf man nicht dankend verzichten würde. Ob du -6 Dioptrien hast, oder -16 – der Effekt ist praktisch der gleiche: ohne Brille blind wie ein Maulwurf. In manchen Fällen schreitet die Kurzsichtigkeit sogar fort: mehr oder weniger gleichmäßig, oder in Sprüngen mit längeren Pausen dazwischen. Meist ist die sogenannte Progression der Myopie auf Kindheit, Jugend und frühes Erwachsenenalter beschränkt, seltener erhöht sich der Dioptrienwert auch noch in späteren Jahren.

Warum das alles?

Die Entwicklung und Progression einer Kurzsichtigkeit hat ihre Ursache fast immer in einem verstärkten Längenwachstum des Augapfels. In den Jahren des körperlichen Wachstums wächst auch das Auge. Dadurch entfernt sich die Netzhaut weiter von Hornhaut und Augenlinse. Zunächst gleicht dieser Vorgang nur die leichte Weitsichtigkeit aus, mit der wir alle geboren sind. Bei manchen aber geht das Längenwachstum des Augapfels weiter, und die Brechkraft von Hornhaut und Linse ist nun im Verhältnis zum Weg der Lichtstrahlen von der Linse zur Netzhaut zu groß: Das scharfe Bild der Umgebung entsteht weit vor der Netzhaut, und auf die Netzhaut selbst fällt ein verschwommenes Durcheinander.

Warum und wie das Augapfelwachstum außer Kontrolle gerät, ist immer noch nicht klar. Als sicher gilt heute, dass es einerseits eine erbliche Veranlagung zur Kurzsichtigkeit geben kann, und dass andererseits Tageslichtmangel in der Kindheit eine entscheidende Rolle spielt. Auch viel Naharbeit steht schon seit 150 Jahren hartnäckig im Verdacht, einen Beitrag zu leisten (also Schularbeit,Lesen, heute natürlich Bildschirme) – wird aber von der modernen Forschung gar nicht mehr in den Vordergrund gestellt.

Höherbrechendes Glas, dichter vor den Augen: So werden Brillengläser dünner

Brillengläser in Form von Zerstreuungslinsen rücken das scharfe Bild weiter nach hinten Richtung Netzhaut. Je höher der Dioptrienwert, desto stärker gewölbt ist das Brillenglas – und Zerstreuungslinsen werden dadurch am Rand immer dicker. Hochbrechende Kunststoffe oder echtes Glas (Flintglas ist das Brillenglas-Material mit dem höchsten Brechungsindex) erreichen die gleiche Brechkraft mit geringerer Wölbung und ermöglichen so geringere Randdicken und entsprechend unauffälligere Brillengläser (selbstverständlich gibt es hochbrechende Brillengläser auch im EYEGLASS24 Angebot). Fassungen mit kleineren Brillengläsern sind ein weiterer Weg, Randdicke und Gewicht der Linsen zu verringern.

Je dichter die Brillengläser vor den Augen sitzen, desto kleiner ist bei Kurzsichtigkeit der effektiv benoetigte Dioptrienwert – bei sehr hohen Dioptrienwerten kann das tatsächlich schon einmal eine Dioptrie ausmachen! – und desto weniger faellt die verkleinernde Wirkung der Zerstreuungslinsen ins Gewicht. Kontaktlinsen denken diesen Gedanken zu Ende: Sie haben praktisch keine verkleinernde Wirkung und “sparen” Dioptrien. Leider sind Kontaktlinsen nicht völlig ohne Nebenwirkungen: Viele Langzeit-Linsenträger leiden an geröteten, gereizten und/oder schmerzhaft trockenen Augen – und für einige bleibt es nicht bei diesen kleineren Unannehmlichkeiten.

Augenlasern: Bei starker Kurzsichtigkeit leider selten eine Option

Vielen Kurzsichtigen erscheint Augenlasern als DIE Rettung: Hier wird “einfach” durch gezielten Materialabtrag im Zentrum die Hornhautoberfläche neu modelliert und so ihre Brechkraft an die Länge des Augapfels angepasst. Bye bye Brillengläser. Allerdings: Die Prozedur birgt ihre eigenen Gefahren, und je höher der zu korrigierende Dioptrienwert, desto riskanter ist der Eingriff. Klar: Sie können nicht einfach beliebig viel von Ihrer Hornhaut “abhobeln”. Irgendwann ist sie zu dünn, und die Gefahr einer baldigen oder längerfristigen Hornhautektasie (eine Destabilisierung der Hornhaut, die zu einer unkontrollierbaren Hornhautverkrümmung führt) steigt.

Deshalb werden verantwortungsvolle Augenärzte dir, wenn die Dicke der Hornhaut nicht ausreicht, anstelle von LASIK eventuell eine PRK empfehlen, die weniger Hornhautmaterial verschleißt, oder generell vom Augenlasern abraten. Lass dir das gesagt sein – mindestens ab -8 Dioptrien wird Augenlasern grenzwertig! OKe Sicht mit Brille ist besser als gar keine mehr. Als Alternative zum Lasern gibt es die Möglichkeit der Implantation einer Intraokularlinse (also sozusagen das “innere Brillenglas”…).

Der lange Augapfel schafft manchmal Probleme

Was Korrekturen von Brillenglas über Augenlasern bis Intraokularlinse nicht adressieren, ist die Länge des Augapfels. Auch wenn die Sicht optimal korrigiert ist, birgt die Dehnung der inneren Strukturen des Auges ihre eigenen Risiken.

Zu diesen gehören:

  • Glaskörpertrübungen (Mouches volantes) – harmlos, aber ärglich, wenn sie mitten im Gesichtsfeld herumschwimmen
  • ein erhöhtes Risiko, einen erhöhten Augeninnendruck (Grüner Star) zu entwickelten
  • und ein erhöhtes Risiko von Netzhautschädigungen.

Das Brillenrezept der Zukunft gibts online

Sehtests finden sich im Internet jede Menge – aber die weisen selbst darauf hin, dass sie den Besuch beim Optiker nicht ersetzen wollen. Eine richtige Do-it-yourself Refraktion? Und das Brillenrezept kommt mit der Post? In den USA ist das bereits Realität.

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